Akzeptieren ist nicht schwer, sich selbst hingegen sehr!

Gerade eben hatte ich ein Gespräch mit meiner Schwester, welches über die eigene Akzeptanz handelte! Dachte, dass ich das mal klar aufschreibe, für mich selbst und allen, denen es vielleicht auch noch hilft! :)

Meine kleine (große) Schwester beschwerte sich bei mir, weil sie das Gefühl habe, dass andere ständig irgendwelche Erwartungen an sie hätten. Das Andere ständig etwas an ihr aussetzen würden, um ihr eigentlich zwar zu helfen und aufzumuntern, dabei aber gar nicht merken, dass sie die Hilfe überhaupt nicht möchte. Konkret ging es darum, dass ihr angeblich immer alle sagen, dass sie so selten lächeln würde.

Nun ist es aber mal nicht jedermanns Fall, ständig ein Zahnpasta-Werbungs-Lächeln aufzusetzen. Natürlich ist es toll zu lächeln und zu lachen, man kommt bei anderen gut an und meist steigert es auch die eigene Laune. Aber wer rennt denn bitte den ganzen Tag mit einem Dauerlächeln durch die Gegend? Das geht vielleicht Abends mit ein, zwei Prosecco ;) und um Kerle aufzureisen (ja, die stehn darauf – Feldtest). Aber ansonsten kann ich bei meinen zahlreichen Beobachtungen im Einkaufszentrum keinen sehen, der besonders viel und häufig lächeln oder lachen würde.

Also gehe ich davon aus, dass sozusagen die Aura meiner Schwester besonders darauf aufmerksam macht, dass sie gerade mal nicht lächelt. Und dadurch, dass es ihr einmal gesagt wurde,  versteift sich so sehr darauf, lächeln zu wollen, obwohl sie es vermutlich eigentlich gar nicht will. Hauptsache es sagen nicht alle “Mädchen, lächel doch mal!”.

Auch ich hatte früher Anwandlungen, mich über manche eigenen Handlungsmuster meiner selbst zu ärgern. Ich konnte sie aber einfach nicht ändern. Mir fehlte einfach der Mut, aber auch die Lust dazu. Zum Beispiel fiel es mir immer sehr schwer, anderen Menschen in die Augen oder überhaupt ins Gesicht zu sehen. Ob nun im vorübergehen oder bei einem Gespräch. Auch verschränkte ich oft meine Arme vor der Brust. Natürlich eine völlig abwehrende Haltung, welche ich oft eigentlich gar nicht wollte. Aber es war wie ein Zwang.

Irgendwann kam ich auf die Idee, mein Verhalten einfach zu akzeptieren. Mich selbst in dieser Hinsicht so zu nehmen, wie ich war. Aber bewusst! Bewusst zu mir selbst zu stehen! Es Okay zu finden, dass ich die Arme vor mir verschränkte. Es bewusst zu tuen, wenn es unbewusst über mich kam. Oh, dass tat so gut ;) Der Witz dabei war einfach, kaum hatte ich mich bewusst dazu entschieden, jemanden nicht in die Augen zu sehen, den Kopf zu senken usw., schon fiel es mir plötzlich super leicht, doch den Kopf zu heben und meine Arme zu lösen usw. Der Zwang war wie weg geblasen! Und das nur, weil ich bewusst zu mir selbst stand :)

Hoffe, ich kann mit diesem Artikel noch ganz viele andere Mädchen, Frauen und vielleicht auch Männer (?!) dazu motivieren, einfach mal zu sich selbst zu stehen und das eigene Verhalten nicht immer gleich als schlecht zu bewerten! Der Körper oder Geist wird schon wissen, warum er es gerade so möchte ;)

One thought on “Akzeptieren ist nicht schwer, sich selbst hingegen sehr!

  1. Hey Süße :)
    ich mag deine Artikel, die lassen sich echt super lesen ich muss mir die Seite unbedingt mal speichern…
    Und du hast völlig recht mit dem was du schreibst ;)

    hab dich ganz doll lieb :-*

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*


1 * six =

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>