Weihnachten

Kalte, graue Winterzeit,
Kälte oft vom Himmel schneit,
im Innersten zu Tiefe sinkt,
grauer Tropf am Fenster klingt.

Doch Weihnachten ganz nahe scheint,
Familie sich im Warmen eint,
Licht durchflutet,
Kerzenschein,
Gedanken ruhet,
Gemeinsam sein.

Liebe spendet Kraft und Trost,
wie Familie Seel’ und Geist liebkost.

Traumwelt – Das Problem (Teil 1)

Tatsächlich wurde es langsam Zeit, eine Entscheidung bezüglich meines Studiums zu treffen. Die Anmeldefrist rückte näher und näher.
Doch gerade dieser Druck dahinter löste in mir ein total kirres Gefühl aus. Ich fühlte einen völlig verquirlten Zwispalt in mir, jedes mal wenn ich darüber nachdachte. Ein echt panisches Gefühl. So ein Mist!
Woher sollte man den bloß wissen, wie man in zehn Jahren über eine Entscheidung denkt? Es machte mich einfach völlig verrückt.
Langsam hatte ich keine Lust mehr, weiter an meinem Lebensplan zu arbeiten. So kam ich sowieso nicht mehr weiter. Ich benötigte ganz dringend Abwechslung und tiefreichende Gespräche mit meiner Freundin Sharon. Oder ich zog mich mal ganz schnell in mein Schneckenhaus zurück, vielleicht fiel die Lösung ja irgendwann vom Himmel?! Nein, das würde natürlich nicht passieren.

Also rief ich Sharon an, nicht nur, um mit ihr über meine Probleme zu diskutieren, sondern auch, weil sowieso noch die Wochenendplanung anstand. Ich musste ganz dringend etwas unternehmen und aus meiner Eigenbrödlerstimmung heraus kommen.
„Hey Süße, na wie geht’s?“ fragte ich, als Sharon den Hörer abnimmt. „Sehr gut! Ich habe uns beiden nämlich gerade eine Einladung zur Eröffnungsparty des neuen Clubs ‚Fantasy‘ ergattert. Einlass nur mit feiner Abendkleidung. Klingt doch aufregend, oder? Also morgen heißt es  feiern! Was sagst du dazu?“ „Was ich dazu sage? Na Partyyyy natürlich! Das hört sich richtig gut und gehoben an. Bin echt gespannt, wen man alles dort antrifft!“ antwortete ich. „Ich auch, ich auch. Hoffentlich nicht Marc! Dem möchte ich zur Zeit einfach nicht über den Weg laufen. Allerdings ist das eigentlich sowieso nicht sein Metier.“ grübelte Sharon. Marc war sozusagen Sharons Affaire. Erst sollte es eine rein sexuelle Beziehung sein. Dann entwickelte Marc Gefühle für Sharon, doch Sharon erwiderte sie nicht. Also suchte sich Marc eine andere, schlief mit ihr und brachte Sharon damit in eine zwiegespaltene Lage. Einerseits war sie extrem sauer und eifersüchtig, andererseits hatte sie eigentlich kein Recht, sauer zu sein. Sie hatte schließlich Marc abgewiesen und sie war auch nicht mit ihm zusammen. Aber im Moment konnte sie ihm einfach nicht gegenüber treten. Mittlerweile hatten sich nämlich auch bei  Sharon Gefühle entwickelt. Da schießen mir sogleich die  Sprichwörter „Man möchte immer das, dass man nicht haben kann!“ oder „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner!“ durch den Kopf. So gesehen steckt in diesen Aussagen viel Wahrheit drin.
Vielleicht ist dies auch mein Problem mit den Männern?! Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich weiß es nicht. Resigniert schüttle ich den Kopf.

„Süße, bist du noch dran?“ reist mich Sharon aus meinen Gedanken. „Äh, oh ja! Entschuldige, bin gerade in meine Gedanken versunken. Kennst mich ja!“ „Jaja.“ Schmunzelte Sharon, „Kathi und ihre Träume! Ich sagte gerade, dass wir morgen hoffentlich ein paar süße Männer treffen. Ich könnte dringend Ablenkung von Marc gebrauchen. Irgendwie wäre es gut, wenn ich ein wenig objektiver an diese ganze Situation heran gehen könnte. Aber dafür brauch ich einfach einen gewissen Ausgleich! Eigentlich fände ich es schon schön, wenn sich zwischen mir und Marc mehr entwickeln würde!“. Das fand ich auch. Marc und Sharon passten wirklich gut zueinander. Beide sehr stolz und unabhängig. Bloß nicht zu viele Gefühle zeigen. Ich grinste vor mich hin. Aber beide waren auch sehr abenteuerlustig, gingen gerne aus und konnten gut mit Menschen. Leider stand ihnen ihr Stolz etwas im Weg. Doch ich kannte Sharon gut genug, um zu wissen, dass sie das hin bekam. Sie wusste eben immer, was sie wollte. Ganz im Gegensatz zu mir. Ein leiser Seufzer entfuhr mir. „Sag mal, was ist denn mit dir los? Ständig seufzt du und bist gar nicht richtig bei der Sache. Hast du irgendein Problem?“ fragte Sharon besorgt. „Naja, ein richtiges Problem eigentlich nicht. Ich weiß nur einfach nicht, wie es mit meiner beruflichen Zukunft weiter gehen soll. Wenn ich mein Studium für Psychologie abbreche, dann bin ich noch ziemlich lange finanziell abhängig und kann mir eine eigene Wohnung abschminken. Aber ich habe das Gefühl, dass dies genau das Richtige wäre. Andererseits fühle ich mich zur Zeit im Wirtschaftsingenieurwesen echt fehl am Platz! Und genauso geht es mir ständig mit den Männern! Wie schaffst du es nur, immer genau zu wissen, was du willst? Ich wünschte, ich wäre auch so zielstrebig.“ Traurig seufze ich auf. „Ach komm, wenn du nicht zielstrebig bist, weiß ich auch nicht. So wie du bisher dein Studium durchgezogen hast?  Hör zu! Ich bin mir absolut sicher, dass du die richtige Entscheidung treffen wirst. Und wenn es hinter her nicht 100% perfekt ist, ist es auch nicht schlimm. Dann entscheidest du dich eben wieder um.“ Versuchte sie mich zu beruhigen. Und irgendwie hatte sie damit Erfolg. Sie hatte ja nicht unrecht. Nicht immer muss man B sagen, nur weil man sich vorher für A entschieden hatte.  „Danke Sharon. Du hast Recht! Es tut immer wieder gut, mit dir zu sprechen. Nach einem Gespräch mit dir, seh ich immer viel klarer! Bist ein Schatz!“ „Ich weiß!“ antwortete sie und wir fingen beide an zu lachen.

Traumwelt – Ein Anfang (Teil 3)

Und schon schritt die schöne Prinzessin in ihrem rosa Schlafgemach auf und ab und bewunderte die Schönheit ihres eigenen Geschmacks. Sie befand sich in ihrem ganz eigenen Zimmer, welches sie sich völlig frei einrichten durfte. Außer diesem Zimmer besaß sie natürlich noch unzählige andere Zimmer, wie z.B. ihr eigenes Ankleidezimmer, in dem sich lauter wunderschöne, eigens für sie geschneiderte Kleider befanden. Aber keines dieser Zimmer war so persönlich eingerichtet worden, wie dieses hier. Kein Wunder, es war ja auch das intimste, ihr Schlafzimmer. Doch ob sie jemals erwarten durfte, hier Herrenbesuch zu empfangen? Aber sie vergaß, bald würde ja der jährliche Sommerball stattfinden. Wo gab es Herren, wenn nicht dort?

Ich saß also nun am Schreibtisch und versuchte mein Leben durch zu planen. Ein Ding der Unmöglichkeit? Richtig, aber zu diesem Zeitpunkt war mir das absolut nicht klar. Außerdem ein ganz klein bisschen schadet es auch wirklich nicht, ab und an mal einen Plan zu schreiben. Das kann sogar sehr hilfreich sein!
Aber das Leben zu planen, das war wohl wirklich eine verrückte Idee! Ich versuchte mir über die Vor- und die Nachteile eines Psychologiestudiums und somit eines Abbruchs meines bisherigen Studiengangs klar zu werden. Versuchte mir vor zu stellen, welche Bedeutung darin lag. Mein hauptsächliches Problem lag in der finanziellen Natur. Ein Neubeginn würde auch meinen Abschluss wieder um zwei Jahre zurück werfen und somit auch meine volle Unabhängigkeit.
An dieser Stelle sollte ich vielleicht ein paar Details über mich und mein Leben erzählen. Ich heiße Katharina, bin 21 Jahre alt und von Sternzeichen her Waage. Eine kleine und zierliche Persönlichkeit mit rotem Lockenschopf. Passend dazu, grün-braune Augen. Ein paar typische Charakterzüge? Ängstlich, unsicher, launisch und furchtbar unentschlossen. Okay, das war vielleicht etwas negativ. Um die Harmonie zu wahren: super nettes Lächeln mit Ansteckungsgarantie, sehr sanft und zärtlich, trotzdem temperamentvoll und eine wunderbare Zuhörerin. Die letzte Eigenschaft würde doch hervorragend zu einer Psychologin passen, oder? Statt dessen bin ich Studentin der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt auf Ingenieurwesen.

Hier drückt sich mal wieder meine Unentschlossenheit aus. Allerdings denke ich, dass es nicht nur mir so geht, hinsichtlich des Studiums. Man weiß zuvor eben nie, welche Überraschungen sich in dem Paket Studium verbergen.  Grundsätzlich mag ich eigentlich mein Studium. Mir fehlt lediglich der Bezug zum Menschen. Es interessiert mich unheimlich, wie Menschen sich in welchen Situationen verhalten und welcher Sinn dahinter steckt.
Hinzu kommt, dass ich super gerne zuhöre und immer versuche meinen Mitmenschen positive Gefühle zu vermitteln und ihnen konstruktiv zu helfen. Immer wieder bemerke ich verwundert, wie viele und welch vertrauliche Gedanken mir meine Mitmenschen mitteilen.
Ansonsten habe ich ein echtes Problem mit Männern (Männerphobie) und mit meiner Unentschlossenheit. Kurz gesagt, mein Selbstvertrauen ist gleich minimal. Jedoch beide Probleme werde ich in nächster Zeit angehen, mit meinem neuen Lebensplan: Erträume dir dein Leben!

Verträumt schwang die schöne Prinzessin in ihrem wunderschönen, blühenden Garten mit ihrer Schaukel auf und ab. Das Leben erschien ihr wie ein einziger goldener Traum.

Traumwelt – Ein Anfang (Teil 1)

Hallo an alle :)

Mit Traumwelt versuche ich mein ganz eigenes Experiment. Werde versuchen, eine Art schriftliche Serie zu schreiben! Ihr dürft gespannt sein, was daraus wird ;) Ich bin es nämlich auch =P

Nun sitze ich also hier und versuche ein Buch zu schreiben. Wer hätte das gedacht? Ideen habe ich ständig, immer wieder schießen mir Blitzesgedanken durch den Kopf. Doch diese Ideen in eine einheitliche Geschichte unterzubringen, darin liegt mein Problem. Nun also, nach mehreren Anläufen noch einmal ein neuer Versuch.
Ich kann diesen Drang dazu einfach nicht abstellen und den Glaube daran auch nicht. Außerdem besitze ich doch schließlich eine sehr lebhafte Fantasie, zumindest meines Erachtens nach. Dazu fällt mir der am meist genannte Satz von meinem besten Freund ein: „Süße, du lebst einfach in deiner eigenen Traumwelt“. Das bedeutet doch im Grunde genommen so viel, dass es überhaupt kein Problem sein dürfte, eine Geschichte zu erfinden, oder?
Genau diese eigene Traumwelt möchte ich in meinem Buch in den Vordergrund stellen. Ich habe beschlossen, nun ganz bewusst eben in dieser Welt zu leben. Ab sofort werde ich mir mein Leben ganz einfach genauso erträumen, wie ich es gerne hätte. So schwer kann das doch nicht sein! Ich werde die Hauptrolle in meiner ganz eigenen Welt besetzen. Ist doch einfach genial, nun kann ich auf ganz einfache Art und Weise ein absoluter Star werden.

Sie schwang ihren wirklich eleganten und in rosa gehaltenen Zauberstab und schon schoss ein Farbschwall aus der der Spitze des Stabs und tauchte die kompletten Wände in Farbe und das in wenigen Sekunden. Sie staunte, so einfach hatte sie sich das wirklich nicht vorgestellt und so schön. Auch ihre Schwester war völlig begeistert. Das Gelb bekam durch die vereinzelten Sonnenstrahlen einen goldenen Glanz.

Oh Mann, war das anstrengend. Um die Wände im Zimmer meiner kleinen Schwester zu streichen, verstrich sage und schreibe ein halber Tag. Wir sind wirklich beide am Ende. Jetzt noch die Möbel aufbauen? Aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Genauso hatten wir uns das Ganze auch vorgestellt. Außerdem ist es eines der schönsten Gefühle, etwas aus eigener Kraft geschaffen zu haben.
Erschöpft ließ ich mich in mein Bett sinken und kuschelte mich ganz tief in die Decke ein. Doch wie so oft, konnte ich einfach nicht sofort einschlafen. Stattdessen lag ich da und grübelte über Gott und die Welt nach. Und über meine anormale Männerphobie. Ja, genau das hatte ich mir überlegt. Ich musste an einer Männerphobie leiden. Aus welchem Grund konnte ich wohl sonst einfach nicht mit attraktiven Männern umgehen? Beziehungsweise sobald ich mich für einen Mann speziell interessierte, wurde ich zu einem zitternden, stotternden Nervenbündel. Welch ein Grund musste es wohl geben, dass Gott mir anscheinend im Moment keinen Mann zusprechen wollte? Ich fragte mich, ob es Gott überhaupt gibt, ob alles von unseren eigenen Entscheidungen abhängt, oder ob es so eine Art Plan gab, der Schritt für Schritt von uns abgearbeitet wurde?! Hoffentlich nicht, dann müsste das Leben doch ganz schön anstrengend sein. Außerdem sind Zufälle doch einfach viel aufregender, oder?

Ein Rezept für leckeren warmen Kartoffelsalat

So und heute das eigentlich schon längst versprochene Rezept für einen warmen Kartoffelsalat, wie ihn meine Mutter immer zubereitet. Da es eins der Lieblingsessen meines Freundes ist und er sich echt dafür begeistert und weil ich es außerdem versprochen habe ;) widme ich auch ihm (also meinem Freund) diesen Artikel. Habe den Salat schon ein paar mal für ihn und für Partys zubereitet und er war so begeistert, dass er ihn sogar schon selbst nachgekocht hat :D

Zutaten:

  • ca. 1500 g festkochende Kartoffeln
  • zwei große Zwiebeln
  • etwas Butter
  • ca. 200 g gewürfelter Speck
  • ca. 700 ml Gemüsebrühe
  • ca. 300 ml Essig (Altmeister Hengstenberg)
  • hellen Soßenbinder
  • Salz und Pfeffer
  • Kräuter (z. B. Schnittlauch)
Zubereitung:
Die Kartoffeln werden im Ganzen gekocht, also wie Pellkartoffeln zubereitet. Dafür werden die Kartoffeln zuerst gesäubert und anschließend in einen Topf mit Wasser gefüllt. Das Wasser sollte gerade so alle Kartoffeln bedecken und etwas gesalzen sein.

 
In der Zwischenzeit können nun die beiden Zwiebeln in Würfel geschnitten und anschließend in Butter angedünstet werden. Sobald die Zwiebeln glasig werden, kann der gewürfelte Speck hinzu gegeben und angebraten werden.
 
Während der Speck brät, wird die Flüssigkeit zum Ablöschen vorbereitet. Hierfür werden 700 ml Gemüsebrühe und 300 ml Essig (am besten der Altmeister Hengstenberg) miteinander in einem Behälter verrührt. Ist der Speck genügend gebraten, wird er mit der Flüssigkeit abgelöscht. Das Ganze kann nun gut fünf bis zehn Minuten köcheln, damit auch die Zwiebeln schön weich werden.
 
Nach dem Kochen wird die Soße nun noch mit hellem Soßenbinder etwas verdickt. Hier sollte man nach Gefühl und nicht nach Anleitung gehen, da die Soße sonst zu dick wird. Anschließend noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Sind die Pellkartoffeln fertig, werden sie gepellt und in dünne Scheiben geschnitten. Zum Anrichten werden die Scheiben in eine Schüssel gefüllt, die Kräuter darüber gestreut und anschließend die Soße darüber gegossen. Zum Schluss wird der Salat noch vermengt und fertig ist er ;)

Guten Appetit :)

 
So mein Lieblingsfreund, jetzt kannst Du den Salat ganz problemlos selbst nachkochen und die Zutaten sogar passend besorgen, ohne mich vorher nochmal anrufen zu müssen ;) Für Dich koch ich ihn aber gerne auch demnächst nochmal… am besten mit Dir zusammen ;)

Ich liebe Dich!

 

Hoch in die Lüfte…

… und auf und davon!

Heute ist mein Liebster quasi davon geflogen :) Für die nächsten eineinhalb Wochen habe ich sozusagen sturmfrei! Ich bin gespannt, wie die Woche verlaufen wird. Welche Empfindungen und Gefühle dabei aufkommen und welche Erfahrungswerte ich mit nehmen kann!

Eine Woche Abstand, da kann man vielleicht auch mal wieder klarere und objektivere Gedanken fassen.

Eine Woche mögen andere vielleicht nicht als lang empfinden, für mich erscheint es im Moment aber wie eine kleine Ewigkeit. Finde es dabei aber (zu mindest im Moment) nicht schlimm, sondern eher ein wenig heilsam. Allein sein kann manchmal auch ganz gut sein, erholsam :)

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Seit gestern geht mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf, dass man ständig versucht, alles zu kontrollieren. Okay, sagen wir so, ich versuche ständig alles zu kontrollieren. Das geht soweit, dass es mir langsam wirklich selbst auf die Nerven geht.

Durch dieses ständige kontrollieren und alles im Blick haben wollen, werde ich immer misstrauischer, ängstlicher und ziehe mich zurück.
Immer mehr beginne ich, mich im Kreis zu drehen und bleibe am Ende stehen, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß. Und das nur, weil ich kein Vertrauen besitze. Jede Entscheidung könnte die falsche sein.

Aber mit dieser Methode bleibt man eben irgenwann tatsächlich stehen, tritt auf der Stelle.
Ich bewundere immer die Menschen, die in all ihren Entscheidungen so unglaublich sicher sind. Sie wissen einfach so, was sie wollen. Scheinbar ohne darüber nach zu denken. Ob das tatsächlich stimmt, weiß ich natürlich nicht.

Welches Geheimnis steckt dahinter?
Je mehr ich darüber nach sinne, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass es eine Art Vertrauen sein muss.
Vertrauen in die Zukunft, Vertrauen in die eigene Entscheidung und vor allem Vertrauen zu sich selbst.
Und wenn ich es mir recht überlege, dann kann man eben einfach nicht alles kontrollieren. Ständig geschehen unvorhergesehene Ereignisse. Man denke nur an Japan und an so viele verschiedene Umweltkatastrophen.

Aber auch im eigenen, kleineren Bereich. Ich werde eben nie genau wissen können, welche Geschehnisse mich erwarten. Finde ich bei einer Shoppingtour eine umwerfende Jeans, die wie angegossen sitzt? Springt mein Auto tatsächlich an, wenn ich von der Uni nach Hause möchte? (Zwei mal hat es mich jetzt schon hängen lassen ;D)

Innerhalb meiner Beziehung und meiner Freundschaften. Natürlich werde ich niemals 100% wissen können, ob alles in Ordnung ist. Ob die Dinge, die gesagt werden, ehrlich gemeint sind. Wieviel ich bestimmten Menschen tatsächlich bedeute. Die Liste lässt sich wohl endlos fort führen.

Eigentlich bleibt mir gar nichs anderes übrig, als endlich damit zu beginnen, einfach zu vertrauen. Vertrauen aufzubauen und alle gegebenen Situationen so zu nehmen, wie sie sind. Und einfach das beste daraus zu machen. Dann bin ich zu mindest all meine Ängste und Sorgen ein Stück weit los und kann die schönen Momente genießen, ohne ständig schlechte Gedanken in meinem Kopf verfolgen zu müssen.

Und das ist eigetnlich alles, was ich möchte: einfach nur glücklich sein!

An Liebe gefesselt

Ich liebe dich,

wie die Kerze im Licht,

wie das Wasser im Meer,

wie mein Herz in meiner Brust,

wie mein Ritter in einem Heer,

wie das Feuer meiner Lust.

Und ich hasse dich!

Ich hasse dich wie meinen größten Feind

So wie ich es hasse, wenn mein Herz weint,

weil du es gebrochen,

wie schon vielen vor mir,

und ich wegen dir,

der Sinne beraubt, komm angekrochen,

durch dich schon ganz verrückt!

Doch stets kommst du immer wieder zu mir zurück.

So bist du an mich,

gefesselt wie ich an dich.

Gefesselt durch Liebe und Hass, zusammen Faszination,

unterschiedlich wie Kation und Anion,

so ziehen wir uns an- bzw. auch aus,

mit größter Leidenschaft, mit Gefühlen eines Gewitters mit Braus’.

So lieben wir uns in Ewigkeit,

aneinander gefesselt, ob nun in Freud’ oder Leid’.

Heartbreeze