Kolloquium

Hallo! Nach einem etwas längeren Zeitraum melde ich mich heute zurück ;)

Habe in den letzten Wochen meine Bachelorarbeit verfasst und vor circa zwei Wochen abgegeben. Und heute hatte ich dazu mein Kolloquium. Aus diesem Grund fehlte mir schlicht und einfach die Zeit, weitere Artikel zu verfassen. Heute jedoch werde ich über mein Kolloquium berichten, da ich zuvor versuchte im Internet mehr darüber zu erfahren, aber kaum Informationen dazu fand.

Damit es anderen nicht auch so geht, werde ich hier einfach mal beschreiben, wie so ein Kolloquium abläuft. Außerdem möchte ich euch meine Gliederungspunkte der Präsentation vorstellen, um euch eine ungefähre Vorstellung zu geben, welche Inhalte man innerhalb des Kolloquiums präsentieren kann.

Der zeitliche Rahmen meines Kolloquiums wurde mir von meiner Betreuerin vorgegeben. Insgesamt ging das Kolloquium etwa 45 Minuten. 20 Minuten sind einer Präsentation zur Bachelorarbeit zugeordnet und zehn Minuten lang werden Fragen gestellt und Diskussionen geführt. Nach der Fragerunde wird der Student für kurze Zeit aus dem Raum ausgeschlossen. In dieser Zeit wird die Note des Kolloquiums besprochen. Anschließend wird der Student wieder hinein gebeten und ihm wird sowohl die Note der schriftlichen Ausarbeitung als auch die der Präsentation genannt.

In meiner Präsentation habe ich natürlich nicht die vollständige Bachelorarbeit noch einmal wiederholt, sondern nur die Kernthemen aufgegriffen und Aspekte um die Ausarbeitung herum genannt. Meine Gliederung sah (allgemein gehalten) folgendermaßen aus:

  1. Einleitung
  2. IST- und SOLL-Situation
  3. Ergebnisse der Bachelorarbeit
  4. Problematiken, welche sich bei der Erarbeitung stellten
  5. Fazit
  6. eventuelle Maßnahmen im Praxisunternehmen (Wenn praktische Arbeit verrichtet wurde)
  7. Einen Ausblick für die Zukunft

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass mir hier der Assistent meiner Betreuerin weiter half. Also fragen schadet auch nicht ;)

Nach der Präsentation werden dem Studenten noch Fragen gestellt, welche sich allerdings nur auf den Inhalt der Bachelorarbeit beziehen sollten. Dies kann ich zumindest in meinem Fall bestätigen. Da mein Kolloquium schon schnell nach der Abgabe der Bachelorarbeit erfolgte, fühlte ich mich glücklicherweise auch noch voll und ganz als Expertin und konnte so mühelos alle Fragen beantworten. Wer sich also mit seiner Thematik ernsthaft auseinander gesetzt hat, müsste also eigentlich alle Fragen locker beantworten können. Natürlich muss das nicht für jeden Betreuer gelten.

Während des Kolloquiums waren nur meine Betreuerin und ihr Assistent anwesend. Vorkommen kann es nach deren Aussage auch, dass eventuell auch noch der Zweitkorrektor dem Kolloquium mit beiwohnt.

Ob es nun in jedem Kolloquium so abläuft, kann ich natürlich nicht garantieren. Deswegen freue ich mich über Kommentare aller Art, welche vielleicht auch noch andere Aspekte aufzeigen. Schreibt doch mal eure Erfahrungen! Darüber würde ich mich sehr freuen!

Insgesamt kann ich aber sagen, dass man vor dem Kolloquium eigentlich keine Angst haben muss! Die Atmosphäre war sehr entspannt und da man sich mit dem Thema auskennt, kann man auch sehr frei vortragen!