Ich möchte Ich sein!

Immer man selbst zu bleiben und nur die Dinge zu tun, die man wirklich möchte, dass fällt gar nicht immer leicht. Dabei möchte doch Jeder tun, was er will…

Oft muss ich unterscheiden bzw. kann nicht unterscheiden, ob ich da gerade meine eigenen Wünsche oder doch die von einer anderen Person ausführe. Ob ich nur aus Prinzip handele oder weil ich es genau so will!
Man kann es drehen und wenden wie man möchte, aber die Gesellschaft und das Umfeld haben doch immer einen großen Einfluss. Da muss man sich irgendwann einfach mal darüber im Klaren werden, was für einem selbst tatsächlich das Richtige und das Falsche ist. Andernfalls zwängt man sich in Rollen, die eigentlich gar nicht für die eigenen Person geschrieben wurden. Man fühlt sich nicht gut, sondern unter ständigen Zwängen. Bis man irgendwann darauf kommt oder durch einen bestimmten Menschen darauf gestoßen wird, dass man auch ganz anders handeln kann.

Man muss sich nicht über bestimmte Situationen und Handlungen ärgern, nur weil es im Prinzip nicht richtig war. Auch nicht über solche, welche vom Etikett her eigentlich sagen “Das war nicht in Ordnung! Sei sofort beleidigt!” Aber man muss sich natürlich auch ganz sicher nicht alles gefallen lassen :D

Dies und die Tatsache, dass ich oft das Gefühl habe, nicht auszureichen, nicht zu genügen, das sind Pseudofakten, die mich davon abhalten, die Zeit zu genießen.
Zum Beispiel die Zeit mit meinem Freund zu genießen, auszukosten, Spaß zu haben. Einfach nur der Leidenschaft nach zu geben.
Oft Mals beginnt dies schon beim Stolz. Ein falsches Wort, eine falsche Gestik und schon stehen die Gefühle zu Berge und der Abend ist gelaufen.

Und dass, obwohl das falsche Wort oder die falsche Gestik vielleicht nur eine Kleinigkeit war und vielleicht auch gar nicht so schlimm. Der Stolz sagt: “Das war überhaupt nicht Ordnung! So kann er auf gar keinen Fall mit dir umgehen! Geht gar nicht! Sei sofort beleidigt und verletzt!”. Das Herz sagt eigentlich: “Das war doch gar nicht so schlimm. Vermutlich ein Missverständnis! Reg dich nicht auf! Kein Grund, um dir die Stimmung, den Spaß und die Leidenschaft vermiesen zu lassen!”. Warum nur hört man so oft auf den Stolz? Bringt uns das Herz nicht viel mehr?

Natürlich gibt es auch Situationen, die einem ernsthaft verletzten. Situationen, die vielleicht auch ernst waren oder ernst gemeint waren. Wenn man eine Frage stellt, die Antwort darauf aber eigentlich gar nicht wissen will. Die Antwort aber trotzdem für einem wichtig ist.
Vielleicht interpretiert man auch in so eine Antwort zu viele andere Dinge hinein, wie zum Beispiel “Er liebt mich nicht!”. Dabei ist doch allseits bekannt, dass Männer und Frauen eine völlig unterschiedliche Denkweise haben. Der Mann sagt Dies, die Frau denk Das :D
Dann darf man es sich auch selbst zu gestehen, verletzt zu sein. Und dann darf man auch mal einen Abend beenden, weil es so heilsamer ist. Weil der Schmerz sich nicht einfach wegschieben lässt und die Atmosphäre sowieso vergiftet. Weil man sich nicht mehr entspannen und fallen lassen kann, da man das Gefühl einfach zunächst einmal selbst verarbeiten muss.

Ich bin froh, dass ich gestern “Nein!” gesagt habe. Jede weitere Aktivität hätte ich einfach nicht genießen können. Im Gegenteil, mein Schmerz und meine Unsicherheit hätten sich vermutlich noch vergrößert. Ich bin froh, dass ich dazu stehen und nun einfach mal alleine darüber nachdenken konnte. Dadurch hat sich in mir selbst etwas gefestigt. Ich habe verstanden! Ich habe verstanden, dass ich mein Leben einfach nur genießen möchte! Dass ich einfach ich selbst sein möchte. Und dass ich manche Menschen in meinem Leben einfach so nehmen möchte wie sie sind, mit ihnen zusammen sein möchte, egal wie die Zukunft aussehen und sich entwickeln wird.

Selbstschutz – die Mauer aus "Fass mich nicht an!"

Kennt ihr dieses Gefühl der Selbsterkenntnis, wenn ihr vor einem bestimmten Ereignis richtig Angst hattet und es dann endlich vorbei ist? Wie ihr es die ganze Zeit geschickt verdrängt habt, es euch aber trotzdessen innerlich völlig auf die Folter spannte?

Und dann die ungemeine Entspannung. Dann merkt man eigentlich erst, wie sehr man innerlich doch angespannt war. Obwohl man nach außen hin völlig locker wirkte.

Naja, vielleicht nicht auf Jeden. Vielleicht dachte man auch, dass andere Personen sich plötzlich ganz anders verhalten. So, wie man es erwartet. So, wie man sich davor ängstigt.
Und ohne es zu bemerken, verhält man sich aber selbst ganz anders. Man baut ein Schutzschild auf, vielleicht eines der Kälte. Eines das sagt: “Fass mich nicht an! Du könntest Nähe zu mir aufbauen! Du könntest mein Schutzschild durchdringen und mich dann verletzen!”

Man strahlt es aus und wundert sich, wieso der andere Abstand hält. Dabei zeigt man es ihm! Man verstärkt die eigene Angst, damit man später nicht zu sehr enttäuscht wird. Damit Vorfälle, die geschehen könnten, nicht ganz so schlimm empfunden werden, wie die, die man sich ausmalt. Dann tut es vielleicht weniger weh?

Doch wenn mein Vertrauen groß genug gewesen wäre und ich es zugelassen hätte, dann hätte ich diese ganze Anspannung, die ich völlig umsonst ausstand, gar nicht durchleben müssen.

Trotz allem bin ich froh und unglaublich erleichtert, dass meine Ängste nicht eingetroffen sind. Im Nachhinein verstärkt dies mein Vertrauen auch und vielleicht kann ich beim nächsten Mal schon genau so locker sein, wie ich nach außen hin auch wirke!

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Seit gestern geht mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf, dass man ständig versucht, alles zu kontrollieren. Okay, sagen wir so, ich versuche ständig alles zu kontrollieren. Das geht soweit, dass es mir langsam wirklich selbst auf die Nerven geht.

Durch dieses ständige kontrollieren und alles im Blick haben wollen, werde ich immer misstrauischer, ängstlicher und ziehe mich zurück.
Immer mehr beginne ich, mich im Kreis zu drehen und bleibe am Ende stehen, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß. Und das nur, weil ich kein Vertrauen besitze. Jede Entscheidung könnte die falsche sein.

Aber mit dieser Methode bleibt man eben irgenwann tatsächlich stehen, tritt auf der Stelle.
Ich bewundere immer die Menschen, die in all ihren Entscheidungen so unglaublich sicher sind. Sie wissen einfach so, was sie wollen. Scheinbar ohne darüber nach zu denken. Ob das tatsächlich stimmt, weiß ich natürlich nicht.

Welches Geheimnis steckt dahinter?
Je mehr ich darüber nach sinne, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass es eine Art Vertrauen sein muss.
Vertrauen in die Zukunft, Vertrauen in die eigene Entscheidung und vor allem Vertrauen zu sich selbst.
Und wenn ich es mir recht überlege, dann kann man eben einfach nicht alles kontrollieren. Ständig geschehen unvorhergesehene Ereignisse. Man denke nur an Japan und an so viele verschiedene Umweltkatastrophen.

Aber auch im eigenen, kleineren Bereich. Ich werde eben nie genau wissen können, welche Geschehnisse mich erwarten. Finde ich bei einer Shoppingtour eine umwerfende Jeans, die wie angegossen sitzt? Springt mein Auto tatsächlich an, wenn ich von der Uni nach Hause möchte? (Zwei mal hat es mich jetzt schon hängen lassen ;D)

Innerhalb meiner Beziehung und meiner Freundschaften. Natürlich werde ich niemals 100% wissen können, ob alles in Ordnung ist. Ob die Dinge, die gesagt werden, ehrlich gemeint sind. Wieviel ich bestimmten Menschen tatsächlich bedeute. Die Liste lässt sich wohl endlos fort führen.

Eigentlich bleibt mir gar nichs anderes übrig, als endlich damit zu beginnen, einfach zu vertrauen. Vertrauen aufzubauen und alle gegebenen Situationen so zu nehmen, wie sie sind. Und einfach das beste daraus zu machen. Dann bin ich zu mindest all meine Ängste und Sorgen ein Stück weit los und kann die schönen Momente genießen, ohne ständig schlechte Gedanken in meinem Kopf verfolgen zu müssen.

Und das ist eigetnlich alles, was ich möchte: einfach nur glücklich sein!

Verdiene nicht zuviel, sonst fliegst Du…. Die Fakten!

Seit neuestem bin ich nicht mehr Familienversichert. Ich verdiene nämlich zu viel! Nicht nur mir geht es so, vielen andere Studenten können, denke ich, die gleiche Erfahrung mit mir teilen.
Natürlich weiß ich, dass ich mich darüber hätte informieren müssen. Doch wer informiert sich schon, wenn er gar nicht weiß, dass es da etwas gibt, über dass er sich zu informieren hat?
Zumindes ich wusste nichts davon! Klar, beim Kindergeld muss man darauf achten und bei den Steuern usw. Aber bei der Krankenkasse? Nicht mal meine Eltern wusste das, obwohl diese schon lange im Berufsleben sind und schon lange keine Minijobs mehr bestreiten müssen! Aus unerfindlichen Gründen ging ich davon aus, dass diese Kosten bereits in der Sozialversicherung enthalten sei!
Aus diesem Grund möchte ich in diesem Artikel darüber aufklären! Und hier die Fakten (diese Informationen habe ich von der wirklich sehr netten Servicedame meiner Krankenkasse!):
  • Als Student unter 25 Jahren kann man in der Familienversicherunge bleiben!
  • Es sei denn, man verdient mehr als 400 Euro!
  • Um genau zu sein, darf man sogar bis zu 440 Euro verdienen! Ca. 360 Euro als Gehalt und 80 Euro als Werbungskosten! (Bitte noch einmal selbst bei der Krankenkasse nachfragen, diese Zahlen habe ich nicht mehr genau im Kopf!)
  • Im Jahr sind allerdings nur 4800 Euro erlaubt! Also Achtung!
  • Kommt man über diese Grenze, fliegt man aus der Familienversicherung raus und riskiert eventuell sogar Nachzahlungen!
  • Die Krankenkassenbeiträge für einen Student betragen, zumindest bei meiner Krankenkasse, 66 Euro pro Monat!
 Mehr als 400 Euro zu verdienen lohnt sich also kaum! Es sei denn man verdient wesentlich mehr, aber dann ist ja auch wiederum auf die 20 Stunden in der Woche zu achten und auch darauf, nicht über den Satz für das Kindergeld zu kommen!

Lachen und Glückshormone

Meine Sofort-Hilfe-Tipps zur guten Laune:

1. Laut Musik aufdrehn und dabei wild im Zimmer umher tanzen ;)

2. Licht: gerade bei trüben Wetter einfach ein paar stimmungsvolle Lampen anschalten (am besten mit Energiesparbirnen um den Stomverbrauch zu schonen =P )
Und falls sowieso die Sonne lacht, dann raus und Energie tanken (oder einfach mal die Rolladen hoch)

3. Bei echtem Kummer ins Bett kuscheln und sich alles von der Seele weinen

4. Eine große Tasse Kaba trinken

5. Eine Runde spazieren gehen oder etwas Sport betreiben (ich schnappe mir dafür unseren Hund, dann hat der auch gleich was davon)

6. Haustier zum Knuddeln missbrauchen ;) Die guten Tiere bemerken eh meistens schnell, wenns einem mieß geht und trösten (Mein Hund wird da immer ganz sanft)

7. Lächeln!!! Oder eher den Mund zu einem Lachen verziehen und ihn so mindestens 30 Sekunden halten. Damit trickst man das Gehirn aus! Durch das Anspannen der Lachmuskeln wird dem Gehirn suggeriert das man glücklich ist, deswegen werden Glückshormone ausgeschüttet

8. Tagebuch führn… Das nimmt soviel Gejammer auf, wie sonst niemand ;)

9. Ein paar Zeilen aus einem guten Buch lesen

10. Freunde anrufen und quatschen

Natürlich ist nichts davon wissenschaftlich belegt =D Aber von mir experimentell nachgewießen *g* Funktioniert bestens…

Viel Spaß und gute Laune damit!

Das Leben und die eigene Hand

Heute werde ich damit beginnen. Heute, gleich, sofort.
Heute ist ein guter Zeitpunkt, endlich mein Leben in die Hand zu nehmen.
Mich mal wieder vor zu wagen.
Heute werde ich es anpacken. Vieles, nicht alles.
Die wichtigsten Dinge werde ich genau heute erledigen.

Es passiert mir öfters, dass mir mein eigenes Leben, aus der Hand gleitet.
Das kann ganz schön schmerzhaft werden.
Manchmal passieren aber auch schöne Überraschungen.
Vielleicht ist es auch gut, dass es mir manchmal außer Kontrolle gerät.
Emotionale Berg- und Talfahrten. Sie wirbeln meine Gefühle hoch und wieder runter und mischen sie erneut. Und manchmal passieren die erstaunlichsten Dinge.

Aber es ist auch wichtig, das Leben immer wieder zu erwischen und für kurze Augbenblicke festzuhalten. Um es in eine Richtung zu lenken, die sich gut anfühlt.
Um zu merken, dass man etwas bewirken kann.

So ist es heute an der Zeit, es mal wieder in die richtige Bahn zu lenken. Nein, nicht in die richtige, sondern in die, die sich gut anfühlt.
Raus aus den vielen Emotionen, die mich weg zu reisen drohen, hinein in den klaren Verstand. Als würde ich mich unter die kalte Dusche stellen und mir das klare Wasser über den Kopf fließen lassen.
Auch das braucht man ab und an.

In diesem Sinne: heute fühle ich mich gut, weil ich endlich mal wieder klare Gedanken fassen kann.

Zufall oder großer Plan?

Warum sind wir so und nicht anders? Was für ein Sinn steht dahinter? Ist alles im Leben schon vorgegeben oder definieren wir unser Leben selbst? Kann man sich darauf verlassen, dass das Schicksal uns mit dem Partner unseres Lebens zusammenführt, oder muss man das Schicksal selbst in die Hand nehmen?

Wie heißt es doch so schön? No risk, no fun.

Doch all das ist viel leichter gesagt, als getan.

Denn wir Menschen entwickeln uns ständig durch Erfahrungen weiter. Und diese kann man nun mal nicht so einfach abstellen. Das Schema funktioniert folgendermaßen: Entweder wir haben Erfolg, oder Misserfolg. Also entweder verläuft alles nach Plan oder eben nicht. Wir verbrennen uns oder wir schweben auf Wolke sieben.

Doch hat man sich eben einmal verbrannt, der Plan ist also gründlich schief gelaufen, dann geben wir diesen Lösungsweg meistens vorschnell auf, aus Angst uns noch einmal zu verletzen.

An was soll man denn auch noch glauben? An den Zufall, oder den vorgegebenen Plan? Müssen wir uns darauf einlassen, wieder verletzt zu werden, um herauszufinden, welcher Weg der Richtige ist? Oder sollten wir uns einfach darauf einlassen und denken „Na gut, wenn ich mich noch einmal verbrenne, dann wars wohl tatsächlich nicht das Richtige und für irgendetwas wird die Verbrennung schon entscheidend gewesen sein. Denn so will es der Plan.“?

Egal an was wir glauben, der größte Teil der Menschheit funktioniert wie Stehaufmännchen und verbrennt sich weiter. Denn no risk, no fun. Und irgendwann klappt es ja doch einmal, oder nicht?