Selbstschutz – die Mauer aus "Fass mich nicht an!"

Kennt ihr dieses Gefühl der Selbsterkenntnis, wenn ihr vor einem bestimmten Ereignis richtig Angst hattet und es dann endlich vorbei ist? Wie ihr es die ganze Zeit geschickt verdrängt habt, es euch aber trotzdessen innerlich völlig auf die Folter spannte?

Und dann die ungemeine Entspannung. Dann merkt man eigentlich erst, wie sehr man innerlich doch angespannt war. Obwohl man nach außen hin völlig locker wirkte.

Naja, vielleicht nicht auf Jeden. Vielleicht dachte man auch, dass andere Personen sich plötzlich ganz anders verhalten. So, wie man es erwartet. So, wie man sich davor ängstigt.
Und ohne es zu bemerken, verhält man sich aber selbst ganz anders. Man baut ein Schutzschild auf, vielleicht eines der Kälte. Eines das sagt: “Fass mich nicht an! Du könntest Nähe zu mir aufbauen! Du könntest mein Schutzschild durchdringen und mich dann verletzen!”

Man strahlt es aus und wundert sich, wieso der andere Abstand hält. Dabei zeigt man es ihm! Man verstärkt die eigene Angst, damit man später nicht zu sehr enttäuscht wird. Damit Vorfälle, die geschehen könnten, nicht ganz so schlimm empfunden werden, wie die, die man sich ausmalt. Dann tut es vielleicht weniger weh?

Doch wenn mein Vertrauen groß genug gewesen wäre und ich es zugelassen hätte, dann hätte ich diese ganze Anspannung, die ich völlig umsonst ausstand, gar nicht durchleben müssen.

Trotz allem bin ich froh und unglaublich erleichtert, dass meine Ängste nicht eingetroffen sind. Im Nachhinein verstärkt dies mein Vertrauen auch und vielleicht kann ich beim nächsten Mal schon genau so locker sein, wie ich nach außen hin auch wirke!

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Seit gestern geht mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf, dass man ständig versucht, alles zu kontrollieren. Okay, sagen wir so, ich versuche ständig alles zu kontrollieren. Das geht soweit, dass es mir langsam wirklich selbst auf die Nerven geht.

Durch dieses ständige kontrollieren und alles im Blick haben wollen, werde ich immer misstrauischer, ängstlicher und ziehe mich zurück.
Immer mehr beginne ich, mich im Kreis zu drehen und bleibe am Ende stehen, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß. Und das nur, weil ich kein Vertrauen besitze. Jede Entscheidung könnte die falsche sein.

Aber mit dieser Methode bleibt man eben irgenwann tatsächlich stehen, tritt auf der Stelle.
Ich bewundere immer die Menschen, die in all ihren Entscheidungen so unglaublich sicher sind. Sie wissen einfach so, was sie wollen. Scheinbar ohne darüber nach zu denken. Ob das tatsächlich stimmt, weiß ich natürlich nicht.

Welches Geheimnis steckt dahinter?
Je mehr ich darüber nach sinne, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass es eine Art Vertrauen sein muss.
Vertrauen in die Zukunft, Vertrauen in die eigene Entscheidung und vor allem Vertrauen zu sich selbst.
Und wenn ich es mir recht überlege, dann kann man eben einfach nicht alles kontrollieren. Ständig geschehen unvorhergesehene Ereignisse. Man denke nur an Japan und an so viele verschiedene Umweltkatastrophen.

Aber auch im eigenen, kleineren Bereich. Ich werde eben nie genau wissen können, welche Geschehnisse mich erwarten. Finde ich bei einer Shoppingtour eine umwerfende Jeans, die wie angegossen sitzt? Springt mein Auto tatsächlich an, wenn ich von der Uni nach Hause möchte? (Zwei mal hat es mich jetzt schon hängen lassen ;D)

Innerhalb meiner Beziehung und meiner Freundschaften. Natürlich werde ich niemals 100% wissen können, ob alles in Ordnung ist. Ob die Dinge, die gesagt werden, ehrlich gemeint sind. Wieviel ich bestimmten Menschen tatsächlich bedeute. Die Liste lässt sich wohl endlos fort führen.

Eigentlich bleibt mir gar nichs anderes übrig, als endlich damit zu beginnen, einfach zu vertrauen. Vertrauen aufzubauen und alle gegebenen Situationen so zu nehmen, wie sie sind. Und einfach das beste daraus zu machen. Dann bin ich zu mindest all meine Ängste und Sorgen ein Stück weit los und kann die schönen Momente genießen, ohne ständig schlechte Gedanken in meinem Kopf verfolgen zu müssen.

Und das ist eigetnlich alles, was ich möchte: einfach nur glücklich sein!

Verdiene nicht zuviel, sonst fliegst Du…. Die Fakten!

Seit neuestem bin ich nicht mehr Familienversichert. Ich verdiene nämlich zu viel! Nicht nur mir geht es so, vielen andere Studenten können, denke ich, die gleiche Erfahrung mit mir teilen.
Natürlich weiß ich, dass ich mich darüber hätte informieren müssen. Doch wer informiert sich schon, wenn er gar nicht weiß, dass es da etwas gibt, über dass er sich zu informieren hat?
Zumindes ich wusste nichts davon! Klar, beim Kindergeld muss man darauf achten und bei den Steuern usw. Aber bei der Krankenkasse? Nicht mal meine Eltern wusste das, obwohl diese schon lange im Berufsleben sind und schon lange keine Minijobs mehr bestreiten müssen! Aus unerfindlichen Gründen ging ich davon aus, dass diese Kosten bereits in der Sozialversicherung enthalten sei!
Aus diesem Grund möchte ich in diesem Artikel darüber aufklären! Und hier die Fakten (diese Informationen habe ich von der wirklich sehr netten Servicedame meiner Krankenkasse!):
  • Als Student unter 25 Jahren kann man in der Familienversicherunge bleiben!
  • Es sei denn, man verdient mehr als 400 Euro!
  • Um genau zu sein, darf man sogar bis zu 440 Euro verdienen! Ca. 360 Euro als Gehalt und 80 Euro als Werbungskosten! (Bitte noch einmal selbst bei der Krankenkasse nachfragen, diese Zahlen habe ich nicht mehr genau im Kopf!)
  • Im Jahr sind allerdings nur 4800 Euro erlaubt! Also Achtung!
  • Kommt man über diese Grenze, fliegt man aus der Familienversicherung raus und riskiert eventuell sogar Nachzahlungen!
  • Die Krankenkassenbeiträge für einen Student betragen, zumindest bei meiner Krankenkasse, 66 Euro pro Monat!
 Mehr als 400 Euro zu verdienen lohnt sich also kaum! Es sei denn man verdient wesentlich mehr, aber dann ist ja auch wiederum auf die 20 Stunden in der Woche zu achten und auch darauf, nicht über den Satz für das Kindergeld zu kommen!